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Klammwanderung 2005

Es gibt so feste Termine im Jahr, die muss man einfach einhalten. Dazu gehört auf alle Fälle das erste Augustwochenende mit der Klammwanderung. Gab es auch in diesem Jahr einiges Hin und Her mit An- und wieder Abmeldungen, so waren wir am Ende doch nahezu der "harte Kern", der jedes Jahr dabei ist. Ich hoffe, die Neulinge von diesem Jahr sind nicht zu sehr abgeschreckt worden und gehören dann im nächsten Jahr auch wieder zu Truppe.

Es begann wie es sich gehört auch in diesem Jahr mit der Anreise am Freitag, gefolgt vom gemeinsamen Abendbrot und Biertrinken, das sich bis in die Dunkelheit erstreckt. In der Nacht zum Sonnabend regnete es dann sehr stark und ich sah unsere Tour schon fast ins Wasser fallen.

Am biertisch

Der Tradition gemäß beginnt das Frühstück am Sonnabend dann 9.00 Uhr - und auch wirklich alle Teilnehmer erschienen zu dieser Zeit am Tisch! So konnten wir dann auch pünktlich mit unserer Wanderung starten.

Allgemeiner Start Rosenberg im Nebel erstes Gruppenbild

War es auch am Morgen noch etwas kühl und regnerisch, so klarte es doch schnell auf und schon bald schaute die Sonne durch immer größer werdende Wolkenlöcher. Die Spitzengruppe legte ein hohes Tempo vor und so kamen wir schon bald an der Grundmühle an. Wahrscheinlich war sie inzwischen so baufällig geworden, dass man sich entschloss, wenigstens Sicherungsarbeiten durchzuführen. Warten wir mal aufs nächste Jahr, vielleicht gibt's ja dann wieder ein Ausflugslokal an dieser historischen Stelle. Durch die heftigen Regenfälle war der Wasserstand höher als sonst und auch die Strömung versetzte sogar die Wandersenioren unter uns in leichte Aufregung. Es war schon stellenweise recht anstrengend und dass es auch gefährlich war, musste in diesem Jahr ausgerechnet Christian beweisen. Beim Versuch der Stromüberquerung über einen umgestürzten Baumstamm rutschte er aus und landete rücklings im Wasser. Na gut, der Steiß wurde ja schon vorm Aufprall gekühlt, aber die Strömung riss ihn erstmal ein ganzes Stück weg. Zum Glück war Roberto zur Stelle und konnte mittels eines Stockes die Rettung einleiten (der Stock wurde später zur Reliquie erklärt, wanderte am Abend aber trotzdem aufs Lagerfeuer). Wir waren alle mit der Rettungsmaßnahme beschäftigt, so dass Keiner auf den Gedanken kam, die abenteuerliche Situation zu fotografieren. Aber mit dem Schmerz Anderer soll man ja auch keinen Profit erlangen wollen... Nach Abtrocknen und Umkleiden ging es dann doch weiter, allerdings schon mit etwas Verspätung.

Roberto lotet die Tiefe aus Tweddy flattert zur Grundmühle

Durch diese hohle Gasse...  

Unterwegs gibt es dann wieder Natur pur zu betrachten. 

einsamer Wanderer

Vorbei an einem Hotel mit einem unfreundlichen Kellner (in diesem Jahr haben wir nun auch auf den Besuch verzichtet) geht es dann weiter über Vysoka Lipa wieder zur Grundmühle und durch den oberen Teil der Ferdinandsklamm zum Ausgangspunkt zurück. Unterwegs kommt man noch an einem Aussichtspunkt vorbei, von dem man bis zum Tzschirnstein und zum Mückentürmchen sehen kann. Nach Norden blickt man bis zum Zittauer Gebirge.

das freche Hotel  

Nach glücklicher Heimkehr gibt es dann erstmal ein Bier zur Erfrischung, anschließend eine heiße Dusche und dann Kaffee und Pflaumenknödel mit zerlassener Butter, Quark und viel Schlagsahne! Am abendlichen Lagerfeuer sieht man dann wieder alle etwas erschöpft, aber doch glücklich vereint.

Am Sonntag morgen heißt es dann wieder 9.00 Uhr zum Frühstück erscheinen um dann auch mit aufs obligatorische Wackelfoto zu kommen:

Abschiedsfoto

Und hier noch die verschiedenen Wasserstände aus vergangenen Jahren zum Vergleich:

 

1998 2000 2004 2005
1998 2000 2004 2005

 

 

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