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Drei Wochen Ibiza

Figueretas

Die Bucht von Figueretas, rechts oben dieAltstadt von Ibiza

Darauf hatten wir uns schon lange gefreut: Drei Wochen Ibiza! Es gibt für mich nicht viel, was schöner ist als Sommer, Sonne, Strand und ein 27° C warmes Mittelmeer. Wenn dann noch das Flair dieser herrlichen Insel dazu kommt, kann man rundum zufrieden sein und sich prächtig erholen.

Wie üblich gab es einigen Stress um die Koffer so zu packen, dass alles Nötige mit konnte, aber die Freigrenze von 20kg nicht überschritten wurde. Aber irgendwie schafften wir es auch dieses Mal wieder und so konnte es endlich losgehen. Leider war der junge Mann am Check-In nicht allzu freundlich und gab uns vier (wir flogen ja zusammen mit zwei Dresdner Freunden) nebeneinander liegende Plätze, ohne uns nach unseren Wünschen zu fragen. So hatten wir Beide leider keine Fensterplätze, dafür aber mehr Beinfreiheit im Gang und beste Aussichten auf den Schleuderservice der Hamburg International (früher flog ja auch ab Dresden die Condor, aber seit dem Geiz geil ist, wird halt auch hier gespart...). Naja, der beste Urlaubsbeginn war das nicht.

Glücklich in Ibiza gelandet, holten wir unser Auto ab und ich erlebte den nächsten Schock. Da wir, weil wir ja zu viert reisten ein Auto mit vier Türen gemietet hatten, gab's nun das größte dieser Klasse: einen Ford Focus. Er fuhr sich ja wirklich nicht schlecht, war aber für Ibizas Parklücken einfach nur zu groß.

Dafür entschädigte uns unser Hotel sofort: wir hatten uns beim letzten Mal schon das Nautico Ebeso angesehen und dieses Mal dort  gebucht. Es ist ein Hotel mit 200 Zimmern, die über vier Etagen verteilt sind. Das Hotel liegt am Ende der Strandpromenade in Figueretas. Herrlich! Unsere Zimmer lagen nebeneinander und wir hatten einen zauberhaften Blick aufs Meer. Auch die Verpflegung ließ nichts zu wünschen übrig. Rundherum zu empfehlen!

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Hotel Nautico Ebeso Blick vom Balkon unseres Zimmers Auf dem Hippiemarkt in Punta Arabi

Zum Glücklich sein gehört in Ibiza dann nicht mehr viel. Aber irgendwann wird selbst der schönste Strand langweilig, und man begibt sich auf Tour: wir starteten also zu einer ersten kleinen Inselrundfahrt. Wir fuhren westwärts nach San Antoni, sahen uns dort die Stadt an und fanden dann weiter nördlich einen kleinen Felsstrand, an dem schon einige Einheimische badeten.  Zuvor hatten wir noch ein "Aquarium" besucht, eine Felshöhle mit einem Naturbassin, in dem sich nun verschiedene Fische tummelten. Auf unserer Rundreise sahen wir uns noch die unterirdische Felsenkirche Sta. Agnes an und rasteten in dem gleichnamigen Ort unter einem großen Rizinusstrauch.

I
Sant Antoni de Portmany im Aquarium
Santa Agnes de Corona

Ein "must" ist jedes Mal auch ein Rundgang durch Ibizas Altstadt, die D'Alt Vila. Zwar läuft der Schweiß in Strömen, wenn man sich durch die steilen Gassen bewegt, aber die reizvollen Ausblicke und die pittoresken Gassen und Winkel entschädigen dann doch immer wieder für alle Strapazen. Wir beginnen unseren Rundgang am Portal Nou, gehen auf der Stadtmauer hinauf zur Kathedrale und von dort durch die Altstadt wieder hinunter zum Hafen.

Jetzt schwitzen wir aber doch sehr und was liegt da näher als ein Bad im (auch nicht kühlen) Mittelmeer. Wir haben in der Nähe von Sant Antoni eine herrliche Badebucht gefunden. Sie liegt unterhalb der Klippen und ist nur über eine schmale Treppe zu erreichen. Im wirklich azur blauen Wasser lässt sich dann der Nachmittag angenehm verbringen. Hier finde ich auch wilden Strandhafer, den meine Eltern in ihrer Gärtnerei immer anbauten und getrocknet für allerlei Gestecke verwendeten.

Die Treppe

Eine Premiere gab es in diesem Jahr auch! Nach etlichen Anläufen fuhren wir nun endlich einmal nach Formentera, der kleinen Nachbarinsel. Dummerweise buchten wir diesen Ausflug bei unserem Reiseveranstalter, später merkten wir, dass wir ohne diesen viel billiger gekommen wären...

die schmalste Stelle

der Insel

Geckos gibt es 

überall

Strände wie in der Südsee

Überall gibt es estwas zu sehen oder zu kaufen...

Steilküste, Leuchtturm und Jules-Verne-Denkmal auf La Mola, 

dem höchsten Punkt Formenteras

Der Katamaran bringt uns in 30 min wieder zurück nach Ibiza

Leider heißt es nun für Tweedy und Joker, unsere beiden Dresdner Freunde, Abschied nehmen. Für sie ist der Urlaub schon zu Ende und wir bringen sie zum Flughafen. Eine Woche haben wir noch vor uns. Im Hotel reisen neue Gäste an und wir freunden uns schnell mit zwei netten Jungs aus Wien an. Mit den Beiden geht's dann auch mal auf die Piste, denn was wäre Ibiza schon ohne Nachtleben!? Der Abend endet dann, wie könnte es anders sein, in der beliebten Disko Anfora.

Was soll man nach so einer Nacht dann tun? Vielleicht eine letzte Rundfahrt? Ok - fahren wir los: über EsCubells mit seiner herrlichen Aussicht aufs Meer zum höchsten Berg Ibizas, dem Sa Talaia. Von dort müssen wir noch weiter zum geheimnisvollen Felsen im Meer - der Es Vedra. Hier sollen besondere magnetische Strahlen vorkommen, in sternenklaren Nächten Ufos landen und in Vorzeiten Hannibal geboren sein. Fakt ist jedenfalls, dass der Blick auf diese Insel wirklich zauberhaft ist und sprachlos macht. Es Vedra hat die Form eines im Meer schlafenden Drachens und vom Piratenturm etwas oberhalb des Touristenstandplatzes kann man das sehr schön bestätigen.

Es Cubells

Blick vom Talaia - leider ist es sehr diesig

Es Vedra und der Piratenturm

Waren das die 

Außerirdischen?

Tja und das war's dann auch für uns. Ich verabschiede mich von meinem geliebten Ibiza wie immer mit einer letzten Runde durch die Stadt. Dann heißt es Koffer packen und ab zum Flughafen. Noch mal in die Kapelle hineingeschaut - hier erfuhren wir vor vielen Jahren überhaupt zum ersten Mal, dass es auf Flughäfen oft einen Andachtsraum gibt - dann wird der Flug nach Dresden aufgerufen und knapp drei Stunden später haben wir wieder heimatlichen Boden unter den Füßen.

La Rampa Ehrenhof Der Zauberberg ;-)
Andachtsraum Willkommen beim Schleuderservice...

Und wer noch mehr lesen will: Hier ist mein Reisebericht aus dem Jahre 1997.

 

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